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Hilfreiche Tipps zur Beikosteinführung

21 August 2015

Vorschaubild Lansinoh Tipps für die Einführung von Beikost

Beikosteinführung, Baby-led Weaning & Co.  wie gelingt die Beikosteinführung bei Babys ohne Stress? Spätestens ab dem sechsten Monat ändert sich das Leben von Babys, denn sie sind oftmals nicht nur mit Muttermicl zufriedenzustellen und verlangen nach Breimahlzeiten. Doch was ist bei der Beikosteinführung zu beachten? Wir haben für Sie hilfreiche Tipps zur Beikosteinführung zusammengestellt, damit die Breikosteinführung ein voller Erfolg an Ihrem Esstisch wird. 

Beikosteinführung bei Babys

  1. Zwischen dem siebten und neunten Lebensmonat ist es sinnvoll, dem Baby zwei- bis dreimal täglich Beikost anzubieten. Im 10. Lebensmonat sollte das Kind drei- bis viermal am Tag Beikost erhalten. Zusätzlich wird weiterhin nach Bedarf gestillt.
  2. Die Nahrung fürs Baby müssen Sie weder salzen noch süßen. Auch scharfe Gewürze sollten Sie vermeiden. Das Baby darf sich ruhig dem puren Geschmack der neuen Nahrung widmen. Je mehr es "pur" kennenlernt, umso besser. Bieten Sie verschiedene Nahrungsmittel an, auch mit Pausen. Mag Ihr Kind noch keinen Broccoli? Probieren Sie es in zwei Wochen ruhig erneut.
  3. Sobald Ihr Kind feste Nahrung zu sich nimmt, sollte ihm auch zusätzliche Flüssigkeit angeboten werden. Geeignet sind Wasser  und ungesüßte Tees. Im Alter von 1 Jahr besteht die ideale Flüssigkeitsgabe aus Muttermilch, Wasser, Suppe und hin und wieder aus ungesüßtem Obst- oder Gemüsesaft. Granulat-Tee enthält viel Zucker, bitte meiden Sie solche „Kindertees“.
  4. Die Eisenvorräte des Säuglings erschöpfen sich im zweiten Lebenshalbjahr allmählich. Fleisch ist ein ausgezeichneter Eisen- und Zinklieferant sowie eine gute Quelle von Vitamin B 12. Wenn Sie Ihr Kind fleischfrei ernähren möchten, sollten Sie eisenreiche Gemüse, Säfte und Vollkorngetreideflocken auswählen und stets mit Vitamin C-reichen Obstsäften anreichern (Gemüse-Kartoffel-Getreidebrei mit Orangensaft).
  5. Bevorzugen Sie einheimische Obst- und Getreidesorten! Sie sind meist frischer.
  6. Ein bisschen mehr Bio fürs Baby ist wünschenswert, Sie vermeiden damit genverändertes und gespritztes Obst und Gemüse. Ein gutes Beispiel sind Clementinen, die im ökologischen Anbau nicht konserviert werden, diese darf ihr Kind auch mal ungeschält in den Händchen halten und sogar an der Schale lecken. Bei einer gespritzten Clementine ist das sicherlich keine gute Idee.
  7. Ein vielfältiges Nahrungsangebot und eine gute Esskultur in der Familie unterstützen das Essverhalten Ihres Babys. Wie viel das Baby von welchem Nahrungsmittel isst, kann übrigens getrost ihm überlassen werden.

Essen mit Babys

Essen lernen ist ein sehr wichtiger Prozess im Leben eines Menschen. Gute Voraussetzungen sind eine entspannte Atmosphäre am Familientisch, die Lust am Essen, das Vorbild der Eltern, keine Störungen durch Fernseher oder Radio und die Anwesenheit einer konstanten Bezugsperson während der gesamten Mahlzeit.

... und da die meisten Kinder nach dem Essen reichlich vollgekleckert sind, heißt es danach: Ab in die Wanne!

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