Vor dem Abpumpen

Für viele Mütter gehört auch das Abpumpen von Muttermilch zu einer guten Stillbeziehung. Denn das Abpumpen schafft Freiräume, die frau gelegentlich braucht und unter Umständen, z.B. bei der Rückkehr in den Beruf, sogar regelmäßig nutzen möchte. Muttermilch kann auch durch Handentleeren gewonnen werden. Lassen Sie es sich von einer Hebamme oder Stillberaterin zeigen. Es ist nicht komplizierter als das Abpumpen mit einer Milchpumpe!

Um Trennungszeiten von Ihrem Baby problemlos zu überbrücken, ist es wichtig, dass sich die Stillbeziehung zu Ihrem Kind harmonisch entwickelt hat. Im Allgemeinen ist das Baby nach sechs bis acht Wochen so vertraut mit dem Stillen, dass es sich von einem Schnuller oder Sauger nicht mehr aus dem Konzept bringen lässt. In den ersten 2-3 Wochen nach der Geburt sollte noch keine Vorratssammlung stattfinden, denn die Muttermilch verändert sich in dieser Zeit sehr und wird erst nach ca. 2 Wochen zur so genannten reifen Frauenmilch. Muttermilch wird auch in den folgenden Monaten dem aktuellen Bedarf des Kindes stetig angepasst. Verfüttern Sie daher Muttermilch möglichst in einem nahe liegenden Zeitraum.

Wer gibt das Fläschchen?

Das Füttern sollten Sie am besten der Person überlassen, die Sie vertreten wird. Denn häufig akzeptiert das Baby die Flasche nicht, wenn sie von der Mutter angeboten wird. Denn deren geliebte Nahrungsquelle kennt das Baby genau und fordert es bei ihr auch ein. Warten Sie mit dem ersten Ausflug, bis Ihr Kind die neue Darreichungsform akzeptiert. Für den Vater, der in vielen Fällen Ihre Aufgabe übernehmen und Ihrem Baby ein Fläschchen geben wird, ist ein Erfolgserlebnis beim Füttern ein toller Augenblick. Lassen Sie sich von ersten Fehlversuchen nicht entmutigen und probieren Sie es weiter. Sie profitieren alle, wenn es gut klappt.

Hinweis: In seltenen Fällen kann sich Muttermilch durch das Einfrieren geschmacklich verändern, so dass die Kinder diese Milch nicht mehr mögen. Das ist nicht giftig und hat nichts mit den Aufbewahrungsgefäßen, sondern mit erhöhter Enzymaktivität in Ihrer Milch zu tun (mehr Informationen dazu hier). Daher ist es ratsam, nicht allzu lange im Voraus zu planen. Lassen Sie Ihr Kind gelegentlich von der aufbewahrten Milch kosten, probieren Sie das Füttern zwischendurch immer wieder aus – so erleben Sie später keine Enttäuschung durch eine überraschende Trinkverweigerung.

Shopsuche

Bitte geben Sie Ihre PLZ ein, um ein Geschäft in Ihrer Nähe zu finden.